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Generalversammlung vom 6. Oktober 2019 im Bildungshaus Sankt Magdalena

Schnelle Hilfe hat´s brandeilig.

Brandschäden entstehen stets unerwartet und schnell. Da ist dann auch schnelle Unterstützung sehr gefragt. Der „Landwirtschaftliche Brandschaden-Selbsthilfeverein“ im OÖ. Bauernbund bietet diese Eil-Hilfe seit knapp einhundert Jahren, denn er wurde als eine der ersten Initiativen des Bauernbundes, der heuer seinen Hunderter feiert, für die Kleinbetriebe ab 1920 umgesetzt. Damit leiteten Obmann Wilhelm Hackl und Schriftführer Dr. Hans Wöckinger am Sonntag, 6. Oktober 2019 im Bildungshaus St. Magdalena den Tätigkeitsbericht zum Arbeitsjahr 2018 ein.

Mit 87 Bränden war 2018 ein „heißes“ Jahr mit Euro 94.890 Gesamtschaden. Dem folgten heuer in den ersten neun Monaten bereits weitere 58 Brände, für die 80.852 Euro ausbezahlt wurden. Die einzelnen Unterstützungsbeträge reichten 2018 von zwanzig bis 17.000 Euro.

Blitzbrände wieder mehr

Unter 15 analysierten Brandursachen standen 16 Blitzschläge  nach jahrlangen Rückgängen wieder an erster Stelle, gefolgt von 15 Kabelbränden, die überwiegend auf alte Leitungen zurückzuführen sind. Minimiert gegenüber früheren Jahren hat sich die Selbstentzündung (Heubrand), denn Raufutter ist in Kleinbetrieben ebenfalls rückläufig. Nur in einem Fall konnte die Brandursache nicht klar eruiert werden.

Beiträge wieder (abermals) halbiert

Größte Sparsamkeit in der Verwaltung und selbstloser Eifer der örtlichen Kassierinnen und Kassiere – vielfach schon Frauenarbeit – sichert weiter unglaublich niedrige, jetzt neuerlich halbierte Mitgliedsbeiträge von zwei bis sieben Euro, welchen in vier Klassen Unterstützungssummen von 6.000 bis 22.000 Euro gegenüberstehen. Das macht den Verein, der keine Versicherung ist und sein will, attraktiv: die Mitgliederzahlen steigen. Im Vorjahr um 322, heuer bereits um 220 auf insgesamt 24.342 in 12.305 Haushalten.

Ein ernstes Thema, das alle Menschen angeht erläuterte der erfahrene Richter, Konsulent und bekannte Humorist Dr. Franz Gumpenberger in heiterer, aber nicht weniger eindringlichen Art: das Errichten eines Testamentes, die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht. Die rege Diskussion zeigte das große Interesse an diesen Themen.

Ehrung ausgeschiedener Kassier Johann Plaim – OG Saxen
Ehrung Kassiere – Neubeitritte – v.l.n.r. NR Bgm. Nikolaus Prinz, Obmann Wilhelm Hackl, BBO Peter Teufel (OG Windhaag/P.), Johann Kaiser (OG Hellmonsödt), Franz Fragner (OG Königswiesen), Karin Hackl, Dr. Hans Wöckinger
Kons. Dr. Franz Gumpenberger – Referent
v.l.n.r. Ing. Leopold Diwold, Dr. Hans Wöckinger, Kons. Dr. Franz Gumpenberger, Obmann Wilhelm Hackl, Karin Hackl, Martha Beißmann, NR. Bgm. Nikolaus Prinz

 

Generalversammlung vom 14. Oktober 2018 im Bildungshaus Sankt Magdalena

Bei der Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Brandschaden-Selbsthilfevereins (LBSV) am Sonntag zeigte sich dessen erfolgreiche Arbeit in den vielen Unterstützungszahlungen.

Kleine Initiativen haben nicht nur Überlebens-, sondern auch Wachstumschancen, wenn Idealismus und realistische Bescheidenheit dahinter stehen. Der LBSV, der als Beiwerk der Gründung des OÖ. Bauern- und Kleinhäuslerbundes kurz nach dem Ersten Weltkrieg geschaffen wurde, zeigt dies bis heute in der Praxis. Bescheiden in den Mitgliedsbeiträgen – und folgerichtig auch in den Unterstützungssummen im Brandfall – und sehr idealistisch in der örtlichen Betreuung der Mitglieder kann der Verein schnell und kostengünstig helfen. Bei der Generalversammlung im Bildungshaus St. Magdalena legten Obmann Wilhelm Hackl und Schriftführer Dr. Hans Wöckinger die Eckzahlen der erfolgreichen Arbeit vor: Im Geschäftsjahr 2017 gab es 89 Brände und dafür 94.073 Euro Unterstützung, 2016 gab es 70 Brände und 80.687 Euro Leistung, heuer bisher 64 Brände und 64.023 Euro Unterstützung. Die Unterstützung je Brandfall reichte 2017 von 20 bis 14.000 Euro. Nach Überschussjahren gab es 2017 einen Verlust von 54.269 Euro, weil nur die halbe Prämie kassiert wurde.

Die Beliebtheit des Vereins zeigt sich im wachsenden Stand der Mitgliedschaften auf 24.118 bei 509 Neubeitritten 2017/18. Hervorgehoben wurde die schnelle Auszahlung der Unterstützungsbeträge. Für die erfolgreichsten Werber Franz Fragner aus Königswiesen, Johann Kaiser aus Hellmonsödt und Leopold Neißl aus Julbach gab es kleine Anerkennungen.

Landtagsabgeordneter Johann Hingsamer dankte als Gastredner allen Aktiven des Selbsthilfevereines, allen voran dem wiedergewählten Obmann Wilhelm Hackl aus St. Leonhard bei Freistadt und Schriftführer Dr. Hans Wöckinger für ihre gesellschaftsfördernde Arbeit.

Neuwahl – Vorstand
v.l.: Ing. Leopold Diwold, Referent LAbg. Bgm. Johann Hingsamer, Hermann Ahorner, Friedrich Oyrer, Franz Hüttner, Manfred Gahleitner, Johann Kaiser, Johann Steiner, Anni Schlager, Petra Fleischhacker, Christine Wimmer, Johann Lettner, August Höfler, Franz Lehner, Leopold Neißl, Karin Hackl, Obmann Wilhelm Hackl, Schriftführer Dr. Hans Wöckinger,                                                       nicht am Bild: NR Bgm. ÖR Nikolaus Prinz

Ehrung – Neubeitritte
Leopold Neißl, Johann Kaiser, Franz Fragner

 

Generalversammlung vom 22. Oktober 2017 im Bildungshaus Sankt Magdalena

Es brennt dreimal täglich in Oberösterreich

Großbrände treten dank vielfältiger Schutzmaßnahmen heute selten ein, doch im Kleinen gibt es kaum feuerfreie Tage. In Oberösterreich brennt es im Schnitt dreimal täglich, merkt DI Matthias Koller als erfahrener Referent der OÖ. Brandverhütungsstelle vor der Generalversammlung des Landw. Brandschaden-Selbsthilfevereines am 22. Okt. 2017 im Bildungshaus St. Magdalena an. Landwirtschaft und Haushalt gelten noch immer als brandgefährlich, häufige Brandursachen sind Blitzschlag und elektrische Defekte. Koller gibt einfache und preiswerte Tipps gegen Feuergefahr: beispielsweise einwandfreie Stromführungen ohne Kabelgewirr und gute Rauchwarnmelder sowie regelmäßiges  Betätigen des FI-Schutzschalters.

Als einfach und besonders preiswert erwies sich auch wieder der Bandschaden-Verein, eine Bauernbundgründung der Frühzeit, die sich durch sparsamste Führung und schnellste Reaktion im Schadenfall auszeichnet. Der Verein hilft seinen Mitgliedern rasch und unbürokratisch, wie Obmann Wilhelm Hackl und Schriftführer Dr. Hans Wöckinger überzeugend berichten. Im Geschäftsjahr 2016 waren 70 Brände eingetreten, für die je nach Brand zehn bis 20.000 Euro im Schadensfall erstattet wurden.

Da sehr sparsam gewirtschaftet wird – die örtlichen Kassiere arbeiten praktisch ehrenamtlich und haben das volle Vertrauen der Mitglieder – können auch die Jahresmitgliedsbeiträge für das Jahr 2018 erfreulich niedrig gehalten werden: von 7.00 bis 2.00 Euro in den vier Klassen. Dafür winken im Brandfall maximale Unterstützungssummen von bis zu 22.000 bzw. 6.000 Euro.

Der Verein ist sehr beliebt. Die Zahl der Mitgliedschaften ist wieder um 300 auf 23.900 Mitgliedschaften in 12.936 Haushalten gestiegen.

Geehrt wurden die Ortskassiere, die im letzten Jahr die meisten Neubeitritte geworben hatten. Dies waren Rudolf Ertler aus Schardenberg, Johann Kaiser aus Hellmonsödt und Josef Kaltenberger aus Naarn.

v. l. NR Bgm. Nikolaus Prinz, Hubert Kroiher, Obmann Wilhelm Hackl, Dr. Hans Wöckinger
v. l. NR Bgm. Nikolaus Prinz, Josef Kaltenberger, Johann Kaiser, Rudolf Ertler, Obmann Wilhelm Hackl, Karin Hackl, Dr. Hans Wöckinger
DI Matthias Koller, BSc
Brandverhütungsstelle für Oberösterreich

 

Generalversammlung vom 16. Oktober 2016 im Bildungshaus Sankt Magdalena

 

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Generalversammlung vom 18. Oktober 2015 im Bildungshaus Sankt Magdalena

 

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Generalversammlung vom 12. Oktober 2014 im Bildungshaus Sankt Magdalena

 

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